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08. Februar 2019

Geht es in Nothberg demnächst rund?

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Eschweiler. Verkehr in Eschweiler – das polarisiert. Da gibt es zum Beispiel das Lager derer, die den Zustand mancher Straßendecke für eine Zumutung halten. Andere finden dies gut, weil schlechte Oberflächen die Autofahrer zu reduzierten Geschwindigkeiten nötigen.

Fragen Sie mal die Dürwißer in Sachen Jülicher Straße. Während die Einen die City noch mehr verkehrsberuhigen möchten, freuen sich die Anderen darüber, dass die vierspurige Indestraße hin und wieder auch ein etwas höheres Verkehrsaufkommen zulässt. Wieso allerdings die Innenstadt dann zwangsläufig zum Stauer-Paradies werden muss, wenn die Autobahn A4 mal kollabiert, bleibt ein teilweise ungelöstes Rätsel.

Oder der Markt. Die Einen plädieren für vollkommen autofrei, die Anderen wünschen sich zumindest an Markttagen weiterhin eine freie An- und Abfahrt zum halbwegs bequemen Einkaufen vor allem für ältere Mitbürger per Fahrzeug. Es soll ja zudem Zeitgenossen geben, die im Winter einen beparkten Marktplatz gerne sähen. Vor allem die, die an Agoraphobie leiden.

Einen kleinen Lichtblick bezüglich der Kreuzung Süd- / Zechenstraße in Nothberg vermeldete die FDP-Fraktion jüngst. Die „Unfallhäufungsstelle“ wurde von Straßen.NRW neu bewertet, ein Vorentwurf für eine Entschärfung per Kreisverkehr liege nun vor, die Genehmigung erfolge voraussichtlich noch in diesem Jahr.

Wenn die Finanzierung des Projektes mit geschätzten Gesamtkosten von rund 800.000 Euro gesichert sei, dürfte ab 2020 gebaut werden. Dann könnten wir dort bald schon statt einer Ampelkreuzung einen Kreisverkehrsplatz mit einem Durchmesser von 40 Metern mit begrünter Mittelinsel sehen. Natürlich unter Berücksichtigung von Geh- und Radwegen.

von Paul Santosi
Eschweiler Filmpost, 06.02.2019


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