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FDP zum öffentlichen WC: „Was lange währt, wird endlich gut!“

28. März 2021

Ein öffentliches, behindertengerechtes und selbstreinigendes WC – diesen Vorschlag machte die FDP Eschweiler bereits 2004. Dass das Thema Toilettenanlage nun von politischer Seite wieder aufgegriffen wird, dazu äußern sich die Liberalen wie folgt:

Öffentliche Toiletten
Öffentliche Toiletten in der Innenstadt - ein Thema, das seit vielen Jahren immer wieder im Rathaus diskutiert wird. Foto: Stefan Steins

Eschweiler. Was lange währt, wird endlich gut! Nach dem Motto könnte man die „Never-Ending-Story“ um die öffentlichen Toiletten am Marktplatz betiteln.

Am 16. November 2004 stellte die FDP-Fraktion Eschweiler einen Antrag bei der Stadtverwaltung zur Errichtung einer behindertengerechten öffentlichen WC-Anlage auf dem Marktplatz (Vorlage 096/05). Die Freien Demokraten lieferten Vorschläge für selbstreinigende WCs, wie sie schon seit Jahrzehnten in Frankreich üblich sind. Dem Antrag wurden diverse Baupläne, Anschlussarten und Fotos beigefügt. Es wurden sämtliche Kosten für Mietzeiten von zehn Jahren der Firmen JCDecaux und Francioli detailliert gegenübergestellt.

So wurde mit der damaligen rot-grünen Koalition eine Einigung zur Anschaffung einer WC-Anlage getroffen, die aber letzten Endes im Sande verlief. Die zuvor abgesprochene Toilettenanlage auf dem Marktplatz, ansehnlich, zweckgebunden, barrierefrei, selbstreinigend wurde kurzerhand „abgebügelt“.

Am 14. September 2005 wurde noch einmal die öffentliche WC-Anlage auf dem Marktplatz mit Verweis auf den Antrag der FDP (Vorlage 232/05), diesmal mit angeschlossenem Kiosk beraten. Sehr ansprechendes Bildmaterial nebst Bauplan; die WC-Anlage umgeben von Bäumen sollte die Entscheidung diesmal leichter machen. Die Abstimmung wurde seinerzeit zurückgestellt und niemals mehr aufgegriffen.

Die rot-grüne Koalition präferierte anschließend mit der CDU die Idee, an der Peter-und-Paul-Straße eine Umspannstation der EWV mit angebautem WC installieren zu lassen (Vorlage 003/06). Für die Reinigung hätte man eine zusätzliche Arbeitskraft einstellen müssen und im Übrigen wäre das „Örtchen“ jenseits des Marktplatzes nicht so angenommen worden. Auch diese Idee wurde leider nicht verwirklicht.

Über Jahre hinweg hat es noch zahlreiche Bemühungen gegen die „Not mit der Notdurft“ für die Eschweiler Bürger gegeben, wie beispielsweise die Öffnung der Toilettenanlage im „Rio“. Die FDP, mittlerweile als „Toilettenpartei“ in Eschweiler verteufelt, hatte sich entmutigt gegen die Übermacht der SPD zurückgezogen.

Eschweiler Bürger brauchen kein WC!

Und nun, 16 Jahre später? Man muss sich allen Ernstes fragen, ob die regierende Partei wirklich so lange gebraucht hat, um unser sehr sauberes, hygienisches Konzept von 2004 endlich zu verstehen und es erst jetzt umzusetzen. Anders können wir uns die Replik von 2004, die jetzt wahrscheinlich erheblich teurer werden wird, nicht vorstellen. Beide von uns genannten Firmen existieren noch heute, JCDecaux aus Aachen und Francioli aus der Schweiz, mit Sitz in Deutschland.

Gerne stellen wir als FDP auch alle technischen Daten zur Verfügung, damit die Verwaltung schnell auf den 2021 gestellten Antrag der rot-grünen Koalition reagieren kann.

Eschweiler Filmpost, 28.03.2021

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