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FDP schickt Birgit Haveneth ins Rennen zur Bundestagswahl

30. Oktober 2020

Birgit Haveneth
Die Freien Demokraten im Kreisverband Aachen-Land setzen auf Birgit Haveneth.

Im Vorfeld der Bundestagswahl 2021 haben die Freien Demokraten Birgit Haveneth aus Roetgen als Kandidatin für den Wahlbezirk 88, Aachen II, nominiert. Flexibilisierung der Arbeitszeitgesetze und Schutzverordnungen, Fortschritt der Digitalisierung und Verbesserung von Homeoffice gehören zu ihren Wahlkampfthemen. Birgit Haveneth ist Mutter von vier Kindern, Verwaltungs-/Personalleiterin einer IT-Beratungsfirma und engagiert sich in ihrer Freizeit als Vorsitzende des FDP-Ortsverbandes Roetgen.

Lesen Sie hier ihre vollständige Bewerbungsrede, die sie infolge verkürzter Redezeit nur auszugsweise auf der Wahlversammlung hat vortragen können.

Liebe Parteifreunde und Parteifreundinnen,

ich danke dem Kreisvorstand für das Vertrauen.

Gerne stelle ich mich Ihnen vor: Mein Name ist Birgit Haveneth. Ich bin 45 Jahre alt, verheiratet und Mutter von vier Kindern im Alter von 12, 14, 20 und 22 Jahren.

Der ein oder andere wird mich kennen oder zumindest schon mal gesehen haben.

2015 bin ich mit meiner Familie nach Roetgen gezogen und stehe nun quasi als „zugereiste Eiflerin“ vor Ihnen.

Zuvor war ich mehrere Jahre in Aachen-Stadt für die FDP aktiv: im Jugendausschuss, Schulausschuss und Wirtschaftsausschuss und vieles mehr. Daneben habe ich sowohl für den Landtag als auch für den Bundestag kandidiert.

Dieses Jahr im Mai hat sich die Roetgener FDP neu strukturiert. Dies habe ich gern mitgestaltet und so bin ich nun wieder, als Ortsvorsitzende in Roetgen, für die Liberalen aktiv.

Beruflich bin ich seit über 20 Jahren in einem Beratungshaus für IT-Dienstleister beschäftigt. Seit einigen Jahren arbeite ich dort als Personalleiterin und nun seit ca. drei Jahren zusätzlich als Verwaltungsleitung.

Natürlich bewegen uns alle aktuell die Pandemie und deren Einschränkungen sehr.

Erlauben Sie mir daher dazu kurz Stellung zu nehmen, bevor ich zu meinen Herzensthemen komme.

Selbstverständlich ist es einem als Demokrat ein Anliegen, dass Entscheidungen, die von weitreichender Auswirkung auf das Leben von uns allen sind, parlamentarisch gestützt und getroffen werden. Ich denke, dieser Ansatz eint uns alle. Ich schließe mich da Marco Buschmann an, der gesagt hat: „Corona ist eine ernsthafte Gefahr und muss entschlossen bekämpft werden. Dabei sind Rechtsstaat und Gewaltenteilung aber kein Hindernis, sondern eine Stärke.“

Auch wenn im akuten Notstand die Notverordnungen sicher ein valides Mittel waren, so sind wir doch nun in einer Situation, die bereits Monate anhält und in ihrer neuesten Entwicklung absehbar war. Auch eine Warn-App, die auf den älteren Geräten, die vor allem die älteren Mitbürger haben, nicht funktioniert und die mehr durch Fehlermeldungen glänzt als durch Erfolge kann auch nicht zu mehr Akzeptanz führen.

Es sollten nun wieder langfristige und bundesweit gültige Entscheidungen getroffen werden – und zwar im Parlament, das von den Bürgern und Bürgerinnen gewählt wurde.

Parlamentarische Entscheidungen würden wieder zu mehr Akzeptanz von notwendigen Beschränkungen führen. Diese Beschränkungen sollten nachvollziehbar und einheitlich sein.

Nichtsdestotrotz halte ich es für richtig – nicht nur für sich selbst, sondern gerade auch Verantwortung für seine Mitmenschen, Familie, Kollegen und viele mehr, - zu übernehmen - ist dies nicht auch geradezu Teil einer liberalen Weltanschauung?

Zu dieser Verantwortung gehören die aktuell geltenden Distanzregeln, das Einschränken von großen Feiern und Events und auch – da wo es möglich ist - das Arbeiten auf Distanz bzw. im Homeoffice.

Letzteres – das orts- und zeitflexible Arbeiten - ist für mich schon seit vielen Jahren ein Anliegen, auch wenn dies gerade durch die aktuelle Corona-Pandemie uns allen präsent ist.

Und damit sind wir bei meinen Herzensthemen, die eng miteinander verknüpft sind: Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben sowie Digitalisierung am Arbeitsplatz und im Bildungsbereich.

Lassen Sie uns dafür einstehen, dass Arbeitnehmer und Arbeitgeber die „neue Normalität“ auf der Basis der nun gewonnenen Erfahrungen gestalten und entwickeln können.

Vielen würde dies bei der Vereinbarkeit von Beruf und familiären Aufgaben helfen und Arbeitgeber könnten viele Fachkräfte besser an ihr Unternehmen binden. Mit familiären Aufgaben meine ich bei Weitem nicht nur die Kindererziehung, hier fallen mehr und mehr auch Pflegeaufgaben und ähnliches an.

Das ist nicht nur in Zeiten von Pandemie und Quarantäne ein Thema. Aber die Erfahrungen der letzten Monate haben unsere Gesellschaft da weitergebracht. Dies sollten wir nutzen und weiterentwickeln.

Auch aus meinem Berufsleben als Personalerin weiß ich, dass junge Generationen, qualifizierte und engagierte Berufstätige, heute eine flexible, offene und vertrauensvolle Arbeitszeitgestaltung erwarten und wünschen.

Die Weichen sollten dafür gestellt sein, dass Ergebnisse zählen. Projektorientiertes Arbeiten und bedarfsgerechter Einsatz sollten im Fokus stehen. Stechuhren und Anwesenheit als Leistungsbemessung haben ausgedient und sind vielerorts veraltet.

Ich wünsche Unternehmen und Angestellten die Möglichkeit gemeinsam individuelle und flexible, auf ihre Bedarfe angepasste, Lösungen finden zu können und dabei nicht von einengenden Vorschriften und übermäßigem administrativen Aufwand begrenzt zu werden.

Oftmals fehlte und fehlt da noch das Vertrauen.

Lassen Sie uns dies weiter stärken – schließlich ist das Vertrauen in die Menschen und in deren Verantwortungsfähigkeit ein grundlegend liberales Verständnis.

Digitalisierung und die Möglichkeit von zu Hause aus zu arbeiten, sehe ich als Chance. Wir müssen unsere Gesetze aus dem Offline-Zeitalter endlich so gestalten, dass wir die neuen technischen Errungenschaften bestmöglich nutzen können.

Zu solchen flexiblen Modellen gehört es Digitalisierung für alle möglich zu machen – zu fordern und zu fördern, sollte hier unsere Aufgabe sein.

Damit dies auch im Bildungsbereich erfolgreich umsetzbar ist, müssen alle Beteiligten in der Lage sein sich am digitalen Lernen und Lehren zu beteiligen.

Ich freue mich, wenn Sie diese Themen und meine Kandidatur unterstützen.

Herzlichen Dank!

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