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FDP hat nachgefragt: Riesenbärenklau wird mit vereinten Kräften bekämpft

04. August 2021

Die FDP hat Antworten erhalten, nachdem sie bei der Stadtverwaltung nachgefragt hatte, was getan wird, um den Riesenbärenklau einzudämmen.

Riesenbärenklau
Jetzt wird dem Riesenbärenklau der Garaus gemacht. Foto: Stefan Steins

Eschweiler. Dass der Riesenbärenklau die Stadt Eschweiler schon seit vielen Jahren beschäftigt, ist klar, wenn man sich an der Inde umsieht. Dort gedeiht die invasive Pflanze aus dem Kaukasus jedes Jahr von neuem und stellt für Mensch und Tier ein gesundheitliches Risiko dar. Der direkte Hautkontakt kann zu Verbrennungen führen, der Augenkontakt sogar zur Erblindung.

Auf Nachfrage der FDP-Fraktion teilt der Erste und Technische Beigeordnete der Stadt Eschweiler jetzt mit, wie die Pflanze konkret bekämpft wird. So versuchen der Wasserverband Eifel-Rur (WVER), die Untere Naturschutzbehörde der StädteRegion und die Stadt Eschweiler gemeinschaftlich, die weitere Ausbreitung zumindest einzudämmen.

Der WVER läßt die aktuellen Blütenstände vor der Samenreife im Bereich der Inde zwischen Stoltenhoffstraße und Südstraße durch ein externes Unternehmen abtrennen und die Pflanzen sodann in einem zweiten Schritt ganz entfernen. Bis zur Stadtgrenze Weisweiler übernimmt diese Aufgabe der Bauhof des WVER.

Ähnlich geht die Untere Naturschutzbehörde der StädteRegion vor. Nach der Entfernung der Blütenstände werden die Wurzelrüben entweder ausgegraben oder mit kochendem Wasser abgetötet. Das zuständige Gebiet erstreckt sich von der Stadtgrenze Stolberg bis Steinstraße, zwischen der Mündung des Omerbaches und Rößlers Mühle, an der Grenze zur Gemeinde Inden bzw. Autobahnbrücke sowie im Bereich der neuverlegten Inde in Höhe des Ortsteils Neu-Lohn.

Entlang der öffentlichen Wege läßt die Stadt Eschweiler die Jungpflanzen bereits im Frühjahr mehrmals zurückschneiden, um deren Ausbreitung in Schach zu halten. Doch aufgrund der Unmengen an Samen, die sich noch im Boden befinden, wachsen jedes Jahr neue Pflanzen heran.

Mit vereinten Kräften konnten die drei Akteure bereits erste Erfolge bei der Bekämpfung des Riesenbärenklau verbuchen, dennoch wird die Problempflanze uns alle noch weitere Jahre bis Jahrzehnte begleiten, solange die Samen im Boden keimfähig bleiben.

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